Fotostory Bad Waldsee

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Kein anderer Großvogel hat sich so eng dem Menschen angeschlossen wie der Storch.
Doch diese Nähe wird ihm oft zum Verhängnis.
Strommasten und elektrische Leitungen in den Brutgebieten Westeuropas sind allzu oft
eine tödliche Falle.

     
     

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr stellen auch die Chemikalien dar,
die Insekten vernichten sollen.
Sie werden auch ihrem Fressfeind, dem Storch, zum Verhängnis,
denn er verschlingt enorme Mengen davon.

     
     

Einige Störche überwintern an der Spanischen Südküste
und ernähren sich dort von Essensresten die sie auf Müllhalden finden.
Während ihrer Brutzeit in Deutschland suchen sie dann hiesige
Müllhalden auf, können aber nichts essbares finden.
Deshalb kann man in manchen Nestern Müllreste vorfinden.
Auch diese können den Jungtieren zum Verhängnis werden, besonders,
wenn Plastikteile zusammen mit anderer Nahrung vom Altstorch hoch gewürgt wird.

     
Manche Störche tragen auch Lappen und Plastiktüten in ihre Nester,
was auch für die Jungen tödlich enden kann,
da sich bei Regen Staunässe und Schimmelpilze bilden können,
wenn das Wasser nicht abfließen kann!
     
     

Die Jungstörche sind jetzt schon fast 3 Wochen alt und
werden von ihren Eltern sehr liebevoll und fürsorglich umsorgt.

     
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