Fotostory Bad Waldsee
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Ein Altvogel bleibt am Horst und der Partner fliegt zur Nahrungssuche ins Revier.
In dieser Zeit wechseln sich die Eltern regelmäßig
mit der Bewachung der Jungstörche bzw. Nahrungssuche ab.
Der Wechsel findet in einem Zeitraum von etwa ein bis zwei Stunden statt.
Während der eine bei der Nahrungssuche ist, behütet der andere Elternteil den Nachwuchs.
 
     
Die Weißstörche sind wahre Flugkünstler, sie nutzen immer wenn es geht
die Thermik um möglichst im Segelflug voranzukommen.
Die Störche können sich stundenlang ohne einen Flügelschlag fortbewegen.
Nur einige wenige Flügelschläge beim Start reichen meist aus,
um in die begehrten Aufwinde zu kommen und sich treiben zu lassen.
Sie nutzen immer wenn möglich den Segelflug um Kraft zu sparen.
     
     
Die Weißstörche fliegen den Horst so gut wie immer gegen den Wind an,
so dass sie schnell aufsteigen und gleichzeitig abbremsen können.
Auf diese Art können die Störche mit wenig Kraftaufwand an
Höhe gewinnen und sicher am Horstrand landen.
     
     
Sobald der Partner am Horst eintrifft wird er durch heftiges Geklapper
willkommen geheißen und nach kurzer Zeit,
manchmal nur wenige Sekunden, fliegt der andere Partner zur Nahrungssuche los.
     
 
Es sei denn, man ist nach einem arbeitsreichen Tag ermüdet
und macht es sich neben seinem Partner bequem.
Wenn nur nicht immer die Kinder dazwischen kämen!
 
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© by E.Werner/Kreuztal/NRW/Germany